Eine Zahl, die mich nicht loslässt
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Achtzehnmal lacht ein Erwachsener im Schnitt am Tag. Manche gar nicht. Kinder lachen viel öfter als Erwachsene. Irgendwo zwischen Einschulung und erstem Steuerbescheid geht uns das Lachen verloren. Wir haben es nicht verloren, weil das Leben weniger lustig geworden wäre. Wir haben nur aufgehört, es uns zu erlauben.
Und jetzt das Schöne: Dein Körper unterscheidet nicht wirklich zwischen echtem und absichtlichem Lachen. Wenn Du jetzt, in diesem Moment, eine Minute lang laut lachst, ohne Grund, gibt Dein Körper dieselben Stoffe frei, als hättest Du den besten Witz Deines Lebens gehört. Die Stresshormone sinken, die Muskeln lösen sich, der Atem wird tiefer.
Hört sich albern an? Irgendwie schon. Probier es trotzdem mal aus. Jetzt. Eine Minute. Ich warte hier.
Wenn Du gerade eine frische Operationsnarbe hast oder aus anderen Gründen nicht herzhaft lachen darfst: Dann reicht das stille Lächeln. Die Mundwinkel ein kleines bisschen nach oben. Auch das liest Dein Gehirn als Signal von Sicherheit.
